Chronik der Böhmischen

Im Jahr 2007 beschlossen einige engagierte Musiker der Stadtkapelle Jennersdorf eine eigene „Böhmische Partie“ zu gründen. Die Namensgebung für die Gruppe als „Die Böhmische der Stadtkapelle Jennersdorf“ lag auf der Hand, da der Großteil der Musiker in der Stadtkapelle Jennersdorf ihre Wurzeln hat.

Aber auch Musikerkollegen aus Heiligenkreuz im Lafnitztal, Mogersdorf und Unterlamm schlossen sich dem Ensemble an. Damit entstand eine wahrlich gesunde musikalische Mischung aus Burgenländern und Steirern.

Nach ersten erfolgreichen Auftritten, die im Rahmen von Frühschoppen, Geburtstagsständchen sowie bei Gemeindeveranstaltungen im Jahr 2007 stattfanden, wurde die Probenarbeit intensiviert, um das anfängliche Experiment als fixen Bestandteil der heimischen Musikszene weiterzuführen und zu positionieren.

Mittlerweile konnte sich „Die Böhmische Partie“ im Kulturleben Jennersdorfs und der Region etablieren. Ursprünglich auf vorwiegend böhmische und mährische Blasmusik konzentriert, wurde das Repertoire im Laufe der Zeit mit traditionellen Märschen, zahlreichen Kompositionen der „Egerländer“, sowie modernen Arrangements und verschiedenen Solostücken erweitert.

Die Philosophie der „Böhmischen der Stadtkapelle Jennersdorf“ besteht nicht darin, anderen Blaskapellen nachzueifern, sondern einen eigenen musikalischen Weg zu gehen, indem alte, oft schon vergessene Werke im wahrsten Sinn des Wortes wieder ins Leben gerufen werden.